Psychiatrie : Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie mit StudentConsult-Zugang

Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie mit StudentConsult-Zugang

EUR 36,95


Konzentriert, gehaltvoll und leicht verdaulich - In der 6. Auflage präsentieren Lieb, Frauenknecht und Brunnhuber ein sehr konzentriertes Kompendium der Psychiatrie das alle für Prüfung und Praxis relevanten Aspekte von der Diagnostik über Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen, somatoformen Störungen, Essstörungen bis hin zu Störungen im Kindes- und Jugendalter, psychiatrischen Notfällen und Begutachtung abdeckt, die klassischen Themen wie Psychosen und Neurosen sind ohnehin selbstverständlich.Die Psychotherapie spielt dagegen - anders als im Titel - nicht die zweite Hauptrolle sondern nur eine Statistenrolle. Das kann man dem Buch - abgesehen von seinem etwas irreführenden Titel - aber nicht übel nehmen, denn alle Schulen und Aspekte der Psychotherapie bei einer die ganze Psychiatrie samt Randgebieten umfassenden Thematik auch nur streifen zu wollen, würde ein mehrbändiges Werk erfordern.Was zur Psychotherapie zu lesen ist, kann nur einen ersten Einstieg in die jeweilige Thematik ebnen, was angesichts der eigentlichen Zielsetzung des Buches auch völlig ausreichend ist.Das Buch wendet sich in erster Linie an Studenten in der Prüfungsvorbereitung und in zweiter an Ärzte in der Vorbereitung zur Facharztprüfung - bei letzteren als Ergänzung ausführlicher Lehrbücher. Ruhigen Gewissen kann es auch allen nicht im nervenheilkundlichen Gebiet tätigen Ärzten als gute und schnelle Orientierung in einem schwierigen Terrain empfohlen werden.Es zeichnet sich nämlich durch ebenso kurze wie informationsdichte aber auch gut verständlich formulierte Texte in vorbildlicher optischer Gliederung aus.Viele kurze Absätze beugen dem Ermüden beim Lesen ebenso vor wie relativ zahlreiche Tabellen und Abbildungen. Die Texte sind sinnvoll unterbrochen durch konsequent farblich markierte Memos, klinischen Kriterien und Tabellen.Für die Qualität der Texte, graphische und typographische Gestaltung muss man den Autoren, Lektoren und Grafikern ein großes Kompliment machen, das Buch liest sich fast so leicht und mühelos wie ein bebilderter Roman und vermittelt dabei trotzdem seriöse und tragfähige Informationen - auch wenn spezielle Fragestellungen betreffend natürlich kein ausführliches Lehrbuch ersetzt werden kann.Als Dreingabe bietet das Buch einen Freischaltcode für die Internetseite Studentconsult, die locker aufbereitet Prüfungsfragen, Fallaufgaben, praktische Tipps, eine Volltextsuche sowie auch Famulaturberichte und studentische Blogs, aber auch Spiele und Verlagswerbung bietet. Das erworbene Buch kann man als pdf aufrufen und speichern, auch die darin enthaltenen Abbildungen und Tabellen zum privaten Gebrauch als pp-Präsentationen z. B. in Referaten oder Seminaren.Die Inhalte sind, davon abgesehen, eher seicht und dürftig, vermitteln einer internetbasierten Generation aber sicher die eine oder andere nützliche Information.Fazit: Ein sehr brauchbarer und umfassender Einstieg und Überblick der Psychiatrie von hoher textlicher und graphischer Qualität zu einem sehr günstigen Preis.Dr. med. Peter Pommer, Oberammergau

Fehler schon auf Seite 4! - Heute bekam ich dieses Buch, das ich zur Prüfungsvorbereitung nutzen möchte und war sehr enttäuscht, bereits auf Seite 4 wesentliche Fehler zu entdecken! Bei der Übersicht über die diagnostischen Hauptgruppen der ICD-10 wird in Kapitel F0 der Begriff symptomatisch mit somatisch verwechselt. In Kapitel F5 heißt es statt Störungen UND Faktoren Störungen ODER Faktoren . Dies erschüttert mein Vertrauen in dieses Werk immens und ärgert mich auch, denn das Abschreiben von Überschriften sollte eigentlich nicht allzu schwierig sein. Da ich trotz reichlich vorhandener Fachliteratur nicht gewillt bin, alle aufgelisteten Fakten quer zu prüfen, werde ich dieses Werk wohl eher sporadisch zum Nachlesen benutzen. Schade! Vielleicht ist der Rest ja ganz gut. Nur - für meine Prüfung benötige ich Fakten, auf die ich mich uneingeschränkt verlassen kann.

Psychiatrie leicht gemacht - Der Intensivkurs Psychiatrie ist gerade neu erschienen, ein Buch, was Studierenden und Interessierten einen guten Einstieg in die Psychiatrie bietet. Doch anders als viele Lehrbücher für diese Zielgruppe haben die drei Autoren auch viele spannende und aktuelle Themen aus der Forschung eingebracht, Erkenntnisse, die kontrovers diskutiert werden. Das war der Aspekt, der mich beim Lesen am meisten erfreute. Das Buch gliedert sich einen allgemeinen Teil, in dem die Geschichte der Psychiatrie dargestellt wird, unterschiedliche Strömungen und therapeutische Richtungen werden erläutert, ebenso gibt es einen ausführlichen medikamentösen Abschnitt. An diesen Teil schließt sich dann ein störungsspezifischer Part an, der die unterschiedlichen Krankheiten genauer aufgreift, und hier nach dem bekannten Schema eines Medizinbuchs vorgeht. Über Epidemiologie, Ätiologie über die Pathophysiologie bis hin zur Therapie. Gerade die beiden Teile Pathophysiologie und Ätiologie sind in meinen Augen besonders gelungen, so werden hier unterschiedliche Thesen diskutiert, verschiedene Schule gegenübergestellt, nicht nur medizinische Erkenntnisse behandelt, sondern auch psychologisches Wissen vermittelt. In den Therapieabschnitten werden neben den medikamentösen Möglichkeiten, die teilweise ein wenig zu kurz kommen, auch Behandlungsoptionen wie störungsspezifische Psychotherapieverfahren erläutert, ebenso sozio -therapeutische Methoden. Zwischendurch werden immer wieder Fallvorstellungen eingestreut, die Patienten mit charakteristischen Symptomen und Verläufen vorstellen, was die Psychiatrie als solche nicht nur anschauerlicher macht, sondern auch die Möglichkeit bietet, eigenes Wissen anzuwenden und zu testen. In dem Buch fehlt insgesamt eine Art Kompendium am Ende des Kapitels, sowie eine Fragensammlung, was etwas schade ist. Das Buch macht Spaß zu lesen, es ist vom Stil her eher wie ein Belletristikbuch geschrieben, keine überbordenden Fachtermini, sondern ein größtenteils leicht verständlicher Stil. Durch zahlreiche Tabellen und Merkkästen können dann die Informationen noch einmal auf einen Blick gesichtet werden, und besondern relevante Fakten bleiben besser im Kopf.

Umfassend und super lesbar! - Während meine Kommilitonen sich wieder einmal auf die Duale Reihe stürzten, die ja momentan ziemlich im Trend ist, entschied ich mich für dieses Psychiatriebuch - und bin sehr froh darüber! Es macht richtig Spaß, die verschiedenen Themen zu lesen, weil alles klar und verständlich ist. Die Kasuistiken bilden gute Einleitungen, die Aufmachung ist attraktiv und übersichtlich. Zudem gibt es viele Tabellen mit Zusammenfassungen von Symptomen u.ä. und jede Menge Informationen zum ICD-10!Für den Psychiatriekurs im Medizinstudium empfehle ich das Buch unbedingt.

Die Psyche der Psychiater - Die herrschende Lehrmeinung der etwa 100 Jahre alten psychiatrischen Ideologie wird in diesem Buch zweifellos sehr gut wiedergegeben, hierzu braucht es nach 7 begeisterten Rezensionen wohl keiner weiteren Worte. Vielmehr soll einmal die Frage gestellt werden: Welch einen Minderwertigkeitskomplex muss ein einstmaliger Kfz-Lehrling entwickelt haben, dass er sich die Mühe machte, mit so vielen Professoren zu paktieren, dass für ihn mehrere Titel dabei heraussprangen? Solches wäre ja noch hinzunehmen, wenn der Rezensent aus den Erfahrungen während seiner Psychoanalyse, als er zu jener Zeit über theoretische Physik promovieren sollte, seine ehemaligen Mitstreiter Christian Schweitzer, Max Riedel sowie Prof. Dr. Stefan Schmitt-Rink betreffend, die allesamt während der Promotion bzw. im Physikerberufsleben Suizid begingen, die Frage ableiten müsste: Wieviele Leichen hat der (Psychiatrie-) Professor XY denn so im Keller? Wieviele hoffnungsfrohe Kandidaten, unabhängige Denker, freilich auch Patienten, fielen inzwischen nicht schon auf dem Schlachtfeld der Weltanschauungen, in einer Zeit, da es von Literatur über die andere Seite des Schleiers der Maya, ein uraltes Konzept, nur so wimmelt?Bevor der Leser diese kritischen Anmerkungen zu einem Standard-Lehrbuch der Psychiatrie als unzumutbar abstempelt, sollte er sich fragen, mit welchem Grund er womöglich jahrtausendealte Sichtweisen über Bord werfen will, will er sich wohl zum Herrscher über die psychische Welt affizierter Menschen aufschwingen? Sollte er sich fragen, was er über die neuen neurophysiologischen Erkenntnisse weiss, wonach Funktion und sogar Anatomie des Gehirns durch - Gespräche stark beeinflusst werden können?




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